Tipps für den Gasanbieter-Wechsel

Abgelegt unter Tipps & Tricks by Mario Kupzik am 19. Juni 2012

Gasanbieter-WechselSeit der Liberalisierung des Gasmarktes ist es seit 2006 auch für Privatkunden jederzeit möglich, den Gasanbieter zu wechseln. Das kann sich für den Verbraucher lohnen: Einsparungen bis zu 100 Euro im Jahr sind möglich. Der Wechsel zu einem anderen Gasanbieter ist denkbar einfach. Auch muss niemand befürchten, dass die Gasversorgung bei einem Wechsel unterbrochen wird. Ein paar Dinge sollten Verbraucher allerdings berücksichtigen, damit sich der neue Vertrag oder der neue Gasversorger nicht am Ende als zu teuer erweist.

Ein paar Tipps helfen dabei, Fallen zu vermeiden: Alte Gastarife überprüfen. Zwei Möglichkeiten stehen dem Gasverbraucher zur Auswahl: Er kann bei seinem aktuellen Versorger in einen anderen, billigeren Tarif wechseln, oder er wechselt gleich ganz zu einem ganz anderen Anbieter, der günstigere Preise und Konditionen anbietet. Zu allererst erfolgt die Überprüfung, welchen Gaspreis der Verbraucher aktuell bezahlt. Über Vergleichsrechner lässt sich schnell herausfinden, ob der bisher genutzte Versorger auch billigere Tarife anbietet. Weiterhin ermittelt der Vergleichsrechner, welche anderen Gasversorger in der Region Lieferverträge abschließen, und welcher von ihnen der günstigste Anbieter ist. Sind die Tarife des bisherigen Versorgers im Vergleich preiswert, kann der Kunde den Antrag stellen, in einen niedrigeren Tarif zu wechseln. Ist ein anderer Anbieter günstiger, lohnt es sich, den alten Vertrag zu kündigen und mit dem preiswerteren Gasanbieter einen neuen Liefervertrag abzuschließen.

Konditionen vergleichen Natürlich ist nicht der Preis allein entscheidend. Ein wichtiger Punkt sind auch die Vertragslaufzeiten, die die Gasversorger anbieten. Kurze Laufzeiten sind immer günstiger als Verträge, die für sehr lange Zeit abgeschlossen werden. Da sich der Gaspreis schnell ändern kann, hat der Kunde so die Möglichkeit, schnell auf Preissenkungen zu reagieren und zu einem noch preiswerteren Versorger zu wechseln. Länger als zwölf Monate sollte der Gasliefervertrag nicht abgeschlossen werden. In dieser Zeit hat der Kunde die Garantie, dass der Gaspreis nicht steigen kann. Kündigungsfristen beachten Bei der Kündigung des alten Liefervertrages müssen die Kündigungsfristen beachtet werden. Beträgt die Frist nur wenige Wochen, sollte der Kunde den Vertrag selbst kündigen, da die Bearbeitung beim neuen Anbieter ein paar Wochen dauern kann. Läuft der alte Vertrag noch länger, reicht es, den neuen Versorger mit allen Aufgaben zu beauftragen. Er übernimmt dann die Kündigung und alle mit dem Wechsel in Zusammenhang stehenden Aufgaben. Zähler oder Leitungen müssen nicht ausgetauscht werden. Der alte Gasversorger übernimmt die Lieferung solange, bis der neue Vertrag in Kraft tritt. Gasanbieterwechsel kann sich lohnen In Zeiten, in denen die Preise für Strom und Gas ständig steigen, kann der Wechsel zu einem preiswerteren Anbieter so manchen Euro sparen helfen. Deshalb lohnt es sich fast immer, alte Tarife regelmäßig zu überprüfen, damit die Haushaltskasse des Verbrauchers nicht mit zu hohen Kosten belastet wird.

 



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